Ladesäulen und Wasserstofftankstellen für Europas Autobahnen!

Die Europäische Kommission hat sich darauf verständigt, bis Ende 2027 entlang der wichtigsten Autobahnen mindestens alle 60 Kilometer eine Schnellladestation für Elektroautos vorzusehen. Auch das Bezahlen an Ladepunkten soll einfacher und transparenter werden, etwa per Bank- oder Kreditkarte.

Ergänzend hat das Europäische Parlament beschlossen, dass bis 2030 entlang der europäischen Autobahnen alle 200 Kilometer eine Wasserstofftankstelle für schwere Lastwagen vorhanden sein soll.

Die Grundsatzeinigung erfolgte in derselben Woche, in der die Europäische Kommission einen Streit über Verbrennungsmotoren in Neuwagen ab 2035 beilegte. Ein neues europäisches Gesetz schreibt vor, dass neue Pkw und Lieferwagen ab diesem Jahr kein CO₂ mehr ausstoßen dürfen. Dies läuft faktisch auf ein Verbot des Verbrennungsmotors hinaus und soll der Branche einen Schub in Richtung Elektromobilität geben.

Die größte Herausforderung bei der Umsetzung liegt in der Anpassung der Infrastruktur. Dafür werden durchdachte Lösungen benötigt. Die Mitgliedstaaten können eigene Umsetzungspläne einreichen. Das ist nachvollziehbar, da jedes Land eigene Strukturen hat, auch im Straßennetz. Dennoch ist dies ein guter Schritt hin zu einer europaweit nachhaltigeren Mobilität.

In einem aktuellen Interview mit BNR Nieuwsradio erläuterte die Europaabgeordnete und Mitverhandlerin Caroline Nagtegaal-Van Doorn ihre Sicht auf die Umsetzung des Plans.

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