Eine andere Ladesäule kann mehrere Dutzend Euro sparen

Große Unterschiede bei Ladetarifen
Eine aktuelle Untersuchung von Independer zeigt, dass die Tarife öffentlicher Ladesäulen stark auseinanderliegen, berichtet RTL Nieuws. Wer sein Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule lädt, sollte demnach die Preise je kWh vergleichen.
Daten von mehr als 53.000 Ladesäulen in den Niederlanden zeigen, dass die Preisunterschiede innerhalb einer Gemeinde von wenigen Cent bis zu mehr als einem Euro je kWh reichen können. In einem konkreten Beispiel der Untersuchung kostet das Laden einer Batterie mit 75 kWh an der günstigsten Säule etwa 18 Cent je kWh, während an der teuersten 1,41 Euro je kWh berechnet werden. Der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Ladesäule der Niederlande beträgt damit etwa 100 € für eine volle Batterie.
Im Durchschnitt kostet ein Ladevorgang mit 75 kWh in den Niederlanden 35,35 Euro. Zwischen den Provinzen bestehen klare Unterschiede: In Zeeland sind die durchschnittlichen Kosten für öffentliches Laden am höchsten, während Limburg zu den günstigsten Provinzen gehört. Auch innerhalb von Provinzen und Gemeinden unterscheiden sich die Kosten einer vollen Batterie um bis zu mehrere Dutzend Euro.
Standort und Art des Ladepunkts machen einen Unterschied
Auch der Standorttyp spielt eine Rolle. Laut Untersuchung sind Ladesäulen in Tiefgaragen durchschnittlich etwa 17 Prozent teurer als Ladesäulen am öffentlichen Straßenrand. Ladepunkte in regulären Parkgaragen liegen etwa 8,5 Prozent darüber.
Die folgende Karte zeigt, wie groß der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Ladesäule je Gemeinde ist.
(Quelle: CBS)

Diese Ergebnisse zeigen, dass der Preis des elektrischen Ladens nicht nur vom landesweiten Tarifniveau, sondern auch vom konkreten Ladestandort innerhalb der Gemeinde und Provinz abhängt.
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